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Lisa Herzog

Reisespezialistin, Langstrasse 136, 8004 Zürich +41 44 252 80 00
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Seidenstrasse – Kirgistan und Usbekistan

Vom 19.06.2017 bis 06.07.2017

Fluggesellschaft: Turkish Airlines

Turkish Airlines bietet ein gutes Board-Entertainment und auch der Service stimmt. Der Flughafen Istanbul ist angenehm zum Umsteigen und es ist auch kein Problem bei einem längeren Transit noch die Stadt zu besuchen und es werden auch spezielle Stadttouren ab Flughafen angeboten.

Hotel-Tipp #1: Komil Boutique B&B in Bukhara, Uzbekistan

Wunderbares palastähnliches und familiäres Hotel nur 100 Meter vom Hauptplatz in Bukhara entfernt. Absolut geniales Frühstück, dass im Innenhof oder im Esssalon aus dem 19. Jahrhundert eingenommen werden kann. Viel Holz und traditionelle uzbekische Stoffe wurden für die Einrichtung verwendet. Das Personal ist sehr hilfsbereit und organisiert Transfers, Zugtickets, Massagen etc.

Hotel-Tipp #2: Meros B& B in Khiva, Khiva

Kleines charmantes Boutique-Hotel mitten in der Altstadt von Khiva in einem Lehmhaus. Individuelle Zimmer mit sehr schönen Holzdecken, die vom Hotelpersonal liebevoll restauriert werden. Die Zimmer verfügen teilweise über einen grossen gedeckten Balkon mit Blick auf die Stadtmauer. Grosse Dachterrasse, tolles Frühstück, Bibliothek und Lounge zum Verweilen. Alles ist in Gehdistanz erreichbar.

Hotel-Tipp #3: Jurtencamp in Tosor an der Südseite vom Issyk-Kul See in Kirgistan

Im kleinen Dorf Tosor gelegenes Jurtencamp mit grossen bequemen Jurten, sehr moderne und grosszügige sanitäre Einrichtungen, Familienanschuss, Essenssalon und nur 100 Meter bis zum Issyl-Kul-See mit glasklarem Wasser, Sandstrand und einem traumhaften Panorama. Für Gäste, die während der Rundreise auch mal einen Tag „Beach-Feeling“ möchten.

Restaurant-Tipp #1: Bir Gumbaz, Khiva, Uzbekistan

Schönes Restaurant gleich beim Eingang zu einer Koranschule mitten in der Altstadt von Khiva. Englischsprachiges Personal und Menükarte auch mit vegetarischen Gerichten.

Restaurant-Tipp #2: Restaurant Arzu, Bishkek, Kirgistan

Grosszügiges Restaurant mit toller Atmosphäre, viele Einheimische und gutes hausgemachte Lagman-Gerichte.

Was man unbedingt gesehen haben muss:

Kirgistan ist ein Bergland und bietet sehr schöne Landschaften und die Möglichkeit für mehrtägige Wanderungen von Jurtencamp zu Jurtencamp oder auf dem Pferderücken. Am Abend in der Steppe sitzen, tausend Sterne sehen und dann in der Jurte auf zig Decken einschlafen ist ein einmaliges Erlebnis. In Kochkor widmet sich das ganze Dorf dem CBT (Comunity-based-tourism) und so hat man die Möglichkeit, bei einheimischen Familien zu übernachten und etwas mehr über die Traditionen zu lernen. Bishkek selber ist eine moderne, grüne Stadt und ganz angenehm. Ein Highlight sind immer die verschiedenen orientalischen Märkte mit Melonen, Aprikosen, farbenfrohen Stoffen, Teigtaschen etc. Wer möchte, kann viel über die Handwerkskunst lernen z.B. wie eine Jurte oder Filzprodukte hergestellt werden. Im Sommer kann der Song-Kül-Lake besucht werden auf über 3500 m.ü.M., hier leben während dieser Zeit immer noch Nomaden und die Landschaft ist absolut malerisch. Uzbekistan ist ein Wüstenland und die Landschaft ist vorwiegend flach ausser dem Nuratau-Gebirge oder dem fruchtbaren Fergana-Tal auf dem Weg nach Kirigitan. Hauptanziehungspunkt sind die Städte der Seidenstrasse Khiva, Bukhara und Samarkand. Khiva ist ein absolut pittoreskes Freilichtmuseum, in dem aber auch Einheimische leben, man fühlt sich wie auf Aladdins Spuren. Bukhara ist einiges grösser und bietet sehr viel und es lohnt sich 3 Nächte zu bleiben. Samarkand ist dann eine relativ moderne Stadt und die Sehenswürdigkeit liegen etwas weiter auseinander. Dafür hat man hier den Kontrast vom alten Handelsplatz Registan zur russischen Neustadt mit ihren breiten Alleen und Kolonialbauten. In diesen Städten hat man im Sommer die meisten Sehenswürdigkeiten für sich alleine und kann sich von den Mosaiken in Türkis und Blau verzaubern lassen und am Nachmittag eine Siesta machen. Am Abend sind die Strassen dann wieder belebt mit Familien und es ist einfach schön, sich unters Vol k zu mischen. Die Einheimischen sind sehr hilfsbereit und neugierig. Zudem ist Uzbekistan ein Shoppingparadies für Seiden- und Baumwollprodukte und natürlich Teppiche (Handeln nicht vergessen).

Allgemeines:

Ideal ist eine Reise von ca. 14 Tagen, 3 Wochen, wenn man noch Tadschikistan mit dem Pamir-Highway einbauen möchte. Wer in Kirgistan wandern möchte, sollte im Juli / August reisen, da dann auch die Strassen zu den Bergseen offen sind. Ansonsten sind die Monate April – Juni sowie September – Oktober ideal, da es in den Städten und im Flachland nicht mehr so heiss ist. Viele Einheimische im Tourismus sprechen Englisch, etwas Russischkenntnisse (vor allem das kyrillische Alphabet) sind von Vorteil. Obwohl beide Länder oftmals während einer geführten Gruppen- oder Privatreise besucht werden, kann man auch einfach als Individualreisender preisgünstig unterwegs sein. Die öffentlichen Verkehrsmittel reichen von engen, stickigen Sammeltaxis bis zum hochmodernen Afrosiob Zug mit Flugzeugsitzen.

Mein Fazit:

Kirgistan und Uzbekistan sind unglaublich faszinierende und interessante Reiseziele und eine Kombination dieser Länder ist ideal, da man wunderschöne Landschaften in Kirgistan sowie die weltbekannten Städte der Seidenstrasse in Uzbekistan erleben kann. Das Reisen ist sicher und einfach und man hat all diese wunderbaren Orte fast für sich alleine.

Impressionen:

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Hamburg

Reisezeit: August

Vom 12.08.2016 bis 15.08.2016

Fluggesellschaft: Easyjet ab / bis Basel

Easyjet bringt einem von A nach B und ist als Transportmittel absolut in Ordnung.

Hotel-Tipp #1: Hotel Kuhberg***(*), Bergedorf

Das charmante und sehr persönliche Hotel befindet sich mitten in Bergedorf, einem Stadtteil von Hamburg, der sehr ruhig und überschaubar ist mit vielen Läden und einem Park mit Schloss. Vom Stadtzentrum sind es 20 Minuten mit der S-Bahn, eine tolle Alternative für diejenigen, die Hamburg tagsüber entdecken möchten und anschliessend an einem ruhigeren Ort entspannen möchten. Mehrmals pro Woche bewirten die Gastgeber zudem die Gäste mit sehr empfehlenswerter Küche.

Hotel-Tipp #2: Fritz im Pyjama**(*), Sternschanze, Hamburg

Kleines Budget-Boutique-Hotel mit 17 Zimmern für trendbewusste Gäste, mitten im Szenequartier Schanzenviertel und gegenüber der S-Bahn-Station Sternschanze. Zahlreiche Restaurants und individuelle Läden gleich vor der Haustüre.

Hotel-Tipp #3: Gastwerk Hotel***(*), Altona, Hamburg

Design-Lofthotel in ehemaligem Gastwerk in Hamburg-Altona mit Restaurant, Bar und Spa. In der Umgebung locken die Viertel St. Pauli, die Ausgangsmeile Reeperbahn und der populäre Fischmarkt.

Restaurant-Tipp:

In Hamburg lässt es sich gut essen und durch die zahlreichen kulturellen Einflüsse ist für jeden etwas dabei, ob ein klassisches Matjes-Fischbrötchen, anatolische Spezialitäten, eine deftige Currywurst, ein leichtes koreanisches Suppengericht oder das typische Franzbrötchen. Die Preise sind moderat und die besten Orte für eine grosse Auswahl an Restaurants und Cafés sind das Karolinenviertel, das Schanzenviertel und St. Georg.

Das wahrscheinlich bekannteste Restaurant ist die Bullerei von Tim Mälzer, die jedoch einiges im Voraus reserviert werden sollte.

Was man unbedingt gesehen haben muss:

Ideen für einen Hamburgbesuch:

  • Die Treppen der St. Michaeliskirche emporsteigen und die Aussicht geniessen und dadurch einen ersten Eindruck über die Ausdehnung und den Hafen erhalten
  • Sich anschliessend im Portugiesenviertel bei mediterranen Spezialitäten stärken.
  • Ein Stadtrad- oder ein Kanu mieten und neben oder auf der Alster fahren.
  • Am Jungfernstieg an der Binnenalster Leute gucken.
  • Freitags auf den wunderschönen Isarmarkt einkaufen gehen und anschliessend im Stadtpark picknicken.
  • Am Samstag das bunte Treiben im alternativen Stadtteil Sternschanze beim Schanzenflohmarkt beobachten und anschliessend auf ein Frühstück bis um 16.00h einkehren und den Abend planen.
  • Am Sonntag superfrüh aufstehen, um den legendären Fischmarkt zwischen 06.00 – 09.30h zu besuchen. Der Mix ist unglaublich spannend: laute Rockkonzerte, Frühaufsteher, Touristen, Schnäppchenjäger und diejenigen, die direkt vom Ausgang an der Reeperbahn kommen und das alles vor der eindrücklichen Hafenkulisse.
  • Zwischen Fischmarkt und Landungsbrücken der Elbe entlangschlendern und den Geruch und die Atmosphäre geniessen.
  • Ein Spiel vom FC St. Pauli schauen, die ganze Stadt scheint hinter ihrem Verein zu stehen, was sich auch modisch überall ausdrückt.
  • Von Kneipe zu Kneipe ziehen in St. Pauli und an der Reeperbahn.
  • Den Architekturmix in der Hafencity beobachten, einer städtischen Utopie mit Charme, alles überragend die
  • millionenschwere Elbphilharmonie.
  • Weiter zur Speicherstadt gehen und die alten Lagerhallen anschauen, die heute vor allem von Orientteppichhändlern benutzt werden.
  • Mit dem Fahrrad zum Elbestrand fahren an sonnigen Tagen und den Sandstrand mitten in der Stadt erleben. Wer mag, kann von hier aus noch weiterfahren bis in den noblen Vorort Blankenese mit seinen Villen.
  • Mit der Fähre bis nach Cranz fahren und etwas Erholung vom Stadtalltag finden in einer ländlichen Deichidylle.
    -Durch den alten Elbtunnel laufen oder mit dem Fahrrad fahren.
  • Im Karolinenviertel, in der Innenstadt oder im hippen St. Georg die Läden durchforsten.
  • Das Künstlerviertel „Gängelviertel“ mitten in der Innenstadt besuchen und sich die diversen Projekte ansehen (z.B. Faltenrock, der Tanz am Sonntag für Leute ab 60 Jahren)..
  • Und dann locken natürlich noch die Kunsthalle Hamburg oder das maritime Museum.

Und nicht zu vergessen:

Wie bewegt man sich in Hamburg am besten von A wie Alster zu H wie Hafencity? Für Touristen am einfachsten, günstigsten und praktischsten ist eine Tageskarte für den Grossraum A / B, die EUR 6.70 kostet und mit der man in der ganzen Stadt alle möglichen Verkehrsmittel (U-Bahn, Regionalbusse, S-Bahn, Schiffe) nutzen kann inkl. dem Weg zum Flughafen und in die Vororte wie Blankenese.

Wer es lieber etwas sportlicher angeht, meldet sich online beim Stadtrad Hamburg an und zahlt einmalig EUR 5.00. Damit hat man Zugang zu 2 Fahrrädern pro Registrierung an diversen Orten in der Stadt und kann sich für 30 Minuten kostenlos bewegen. Man fühlt sich dadurch gleich in der Stadt zu Hause und die vielen grünen Flächen, Parks und die ausgeschilderten Radwege machen es den Fahrradfahrern einfach, sich zu orientieren.

Wer eine Hafenrundfahrt machen möchte, hat die Qual der Wahl. Es gibt die klassischen Hafenrundfahrten von 1 bis 1.5 Stunden inklusive witzigen Geschichtenerzählern, es gibt die Barkassen, die einem ganz nahe an die Gebäude der Speicherstadt hinbringen und es gibt auch das Tanzschiff Hedi, das abends zu unterschiedlichster Musik ausfährt.

Empfehlenswert ist die Benutzung der normalen HVV Fähren, die einem für wenig Geld an die gleichen Orte bringen und so kann man gemütlich ein- und aussteigen.

Mein Fazit:

Hamburg is nordisch by nature, unglaublich charmant und teilweise ein wenig rau und ungeschliffen und das trifft nicht nur auf das Wetter; sondern auf die verschiedenen Stadtviertel und Einwohner zu. Ein Besuch lohnt sich definitiv, egal ob Architektur- oder Hafenfan, Hipster oder Shoppingqueen – es hat für alle und jeden etwas in dieser sympathischen Grossstadt und das beste daran – die Stadt ist unglaublich grün und hat viele Parks und gemütliche Ecken zum Durchatmen zwischendurch.

Impressionen:

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Kuba

Reisezeit: März

Vom 24.03.2016 bis 01.04.2016

Fluggesellschaft: Edelweiss Air

Die Edelweiss Air bietet 2x wöchentlich Direktflüge Zürich – Havanna an. Der Flug dauert 11 Stunden auf dem Hinweg und ca. 9.5 Stunden auf dem Rückweg. Der Service ist sehr zuvorkommend, es gibt reichlich Essen und Getränke. Die Bestuhlung in der Economy Klasse ist jedoch sehr eng.

Hotel-Tipp #1: Hotel Nacional

Das bekannteste Hotel Havannas überhaupt und Treffpunkt berühmter Persönlichkeiten. Blick auf den Malecón, weitläufige Gartenanlage, berühmte Mojito-Bar, ein Ort der Entspannung. Ca. 10 Fahrminuten bis zur Altstadt.

Hotel-Tipp #2: Generell: Übernachtungen in Casas Particulares (in ganz Kuba möglich)

Die Casas kosten zwischen CHF 25.00 – CHF 40.00 pro Nacht, das Frühstück zusätzlich noch ca. CHF 5.00 pro Person. Die Casas sind oftmals sehr einfach eingerichtet, teilweise mit Ventilator / Klimaanlage, Etagenbad oder eigenem Bad, viel Kitsch und schlechtem Wasserdruck – doch das Erlebnis ist sicher einmalig. Man lebt mitten im Alltag der Kubaner und kann mit Hilfe von ein wenig Spanischkenntnissen viel über Land und Leute erfahren.

In Havanna gibt es luxuriösere Boutique-Casas, ausserhalb muss mit spartanischer Einrichtung gerechnet werden. Das Frühstück ist oft reichlich mit Kaffee mit Milchpulver, einem Teller voller Früchte (Guyaba, Papaya, Mango, Ananas, Chirimoya), einem Fruchtsaft, Ei und weissem Brot. Achtung: oftmals führen nur schmale Treppen hinauf zur Casa und es hat keinen Lift.

Hotel-Tipp #3: Hostal Habana 101

Sehr schöne und saubere Casa Particular in der Altstadt von Havanna mit Dachterrasse mit Blick auf das Häusermeer Havannas und das Meer.

Mietfahrzeug: Mietwagen auf Kuba

Momentan ist es sehr schwierig auf Kuba Mietwagen zu erhalten, da die Nachfrage das Angebot übersteigt. Es werden Autos chinesischer Marken angeboten, die auch für Einwegmieten buchbar sind. Auf Wunsch kann auch eine Mietwagenassistenz gebucht werden, die bei der Übernahme hilft und Deutsch spricht. Die Versicherungen, Kosten für Zusatzfahrer etc. sind vor Ort fällig und werden pro Tag berechnet. Es muss eine Kaution hinterlegt werden. Der Verkehr ist auf Kuba quasi inexistent, die Strassen erstaunlich leer. In der Nacht sollten Fahrten mangels Beleuchtung und aufgrund der Strassenverhältnisse vermieden werden. Touristen dürfen keine Anhalter mitnehmen.

Als Alternative zum Mietwagen (oder wenn dieser ausgebucht ist), können Touristen auch mit Bussen die Insel bereisen. Die Busse von Viazul können erst vor Ort reserviert werden und fahren zu den touristischen Destinationen. Ausflüge / Exkursionen können dann via die Unterkunft oder direkt bei einem Taxifahrer geplant werden.

Was man unbedingt gesehen haben muss:

Einige Dinge, die zu einer Kuba-Reise irgendwie dazu gehören:

  • Am Abend den Malecón entlang schlendern
  • Sich in den Altstadtgassen von Havanna verlieren, einen Mojito im Nacional schlürfen und sich Zeit lassen
  • Zu Reggaeton, Son und Salsa durch das Nachtleben tanzen, Live-Bands in den Casas de la Musica oder den Restaurants sehen
  • Das Nationalgetränk von Trinidad probieren, den Canchanchara
  • In Casas Particulares übernachten und so den Alltag der Menschen kennen lernen
  • Am Strand unter Palmen die Seele baumeln lassen, im glasklaren Wasser schnorcheln
  • Raus aufs Land gehen, auf Pferden oder Ochsenkarren und das einfache Leben der Bauern kennen lernen
  • Die schöne Landschaft um Viñales geniessen und Tabakplantagen besuchen
  • Die Kolonialstädte Cienfuegos, Trinidad, Camagüey auf sich wirken lassen
  • vor der Rückreise auf Cayo Santa Maria, Cayo Guillermo etc. entspannen
  • Die Hauptstadt der Musik – Santiago de Cuba – besuchen
  • Bis zum abgelegenen Baracoa im äussersten Osten fahren
  • Offen sein für ein Land, das einfach komplett anders ist
  • Gerne Reis, Bohnen und Rum haben

Und nicht zu vergessen:

Momentan übersteigt die Nachfrage nach Kuba das Angebot der Insel. Die Infrastruktur ist nicht für den Touristenandrang gerüstet. So ist es beispielsweise schwierig, Trinkwasser zu erhalten, Taxis zu finden und man muss generell viel Geduld einplanen. Da die staatlichen Restaurants und Unterkünfte oftmals einen schlechten Standard haben, ist es empfehlenswert in Casas Particulares zu übernachten und in Paladares zu speisen.

Die meisten älteren Kubaner können kein Englisch, Spanischkenntnisse sind daher ein grosser Vorteil. vor Ort wird momentan noch mit zwei Währungen bezahlt: dem CUC für die Touristen und der Moneda Nacional für die Einheimischen. Die Währung kann weder ein- noch ausgeführt werden. Am Besten CHF mitnehmen und vor Ort wechseln (dafür braucht es auch viel Geduld). Kredit- und Debitkarten sind keine Hilfe, Kuba ist ein Bargeldland. Kuba ist zudem auch nicht günstig, ein Abendessen kostet schnell mal CHF 15.00 – CHF 20.00. Für den Stromanschluss wird ein zweipoliger Adapter benötigt.

Wichtig: Momentan unbedingt alle Leistungen vor reservieren, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Mein Fazit:

Amerikanische Oldtimer fahren durch die Strassen, unterbrochen von Coco-Taxis, Bici-Taxis und Pferdekarren, Bars huldigen Hemingway – in Kuba scheint die Zeit an jeder Ecke stehen geblieben zu sein. Der morbide Charme, die Lebenslust und Improvisationskunst der Einheimischen, die Gastfreundschaft und die allgegenwärtige Musik sind Teil der Magie von Kuba.

Hay más tiempo que vida (es gibt mehr Zeit als Leben) ist das inoffizielle Lebensmotto der Insel. Dies spürt man auch als Tourist und wer mit viel Geduld und Offenheit seine Kuba-Reise antritt wird automatisch entschleunigt und kann mit vielen überraschenden und schönen Begegnungen rechnen.

Impressionen:

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Rumänien und Bulgarien

Beide Ländern überraschen mit einer vielfältigen Landschaft, Wandergebieten, schönen Kirchen, viel Kultur und Badeorten entlang der Schwarzmeerküste.

Reisezeit:

Vom 14.08.2015 bis 04.09.2015

Fluggesellschaft: Swiss

Swiss bietet guten Service auf innereuropäischen Flügen.

Hotel-Tipp #1:

In beiden Ländern gibt es viele kleine, charmante Familienpensionen an guter Lage.

Highlights von Rumänien:

  • Die vielen eindrücklichen Schlösser mitten in den transsilvanischen Wäldern
  • Multikulturelle Restaurants, botanischer Garten und studentisches Nachtleben in Cluj Napoca
  • Durch die Strassen von Brasov und Sibiu schlendern und mediterrane Atmosphäre schnuppern
  • Eines der sommerlichen Festivals besuchen (traditionelle Tänze, Mittelalterfestivals – im Sommer verwandeln sich die Städte in wahre Freiluftbühnen)
  • Die bemalten Klöster der Region Bukovina
  • Das Donaudelta mit einem Boot ab Tulcea erkunden
  • Der Schwarzmeerküste entlang die unterschiedlichen Badeorte ansehen: von der Hafenstadt Constanta, zum eleganten und teuren Mamaia zum Hippieort Vama Veche – es hat für alle etwas
  • In Sighisoara übernachten und dabei einen Eindruck vom Leben in einer Kleinstadt erhalten mitten in Transsilvanien
  • Zudem ist Rumänien ein Wanderparadies und es gibt markierte Wanderwege und Hütten zum Übernachten – Bärensichtung inklusive.

Highlights von Bulgarien:

  • Die Hafenstadt Varna bietet Restaurants, Nachtleben, einen tollen Park und einen Stadtstrand
  • Balchik im Norden der Schwarzmeerküste, ein Badeort und Ausflugsziel für Einheimische
  • Veliko Tarnovo im Inland: eine mittelalterliche Stadt mit traditionellen Häusern und ein schönes Wandergebiet
  • Plovdiv: eine tolle multikulturelle Grossstadt mit vielen Studenten und eine Alternative zur Hauptstadt Sofia
  • Weindegustation in Melnik
  • Das Rila-Kloster bei Sofia
  • Die wunderschönen Altstädte Nesebâr und Sozopol an der Schwarzmeerküste
  • Auch Bulgarien bietet viele Outdooraktivitäten wie Ski fahren oder Wandern

Und nicht zu vergessen:

Auf dem Weg nach Istanbul habe ich mich entschieden, quer durch Rumänien und Bulgarien zu reisen und war überrascht ab der Vielfalt dieser Reiseziele. Ich war unterwegs mit Bus und Bahn, was gut möglich ist, jedoch ein wenig Organisation und Geduld braucht. Am einfachsten lassen sich beide Länder mit einem Mietwagen entdecken. Wichtig: in Bulgarien herrscht die kyrillische Schrift, Strassenschilder sind jedoch oftmals auch lateinisch angeschrieben. Die Kommunikation geht mit Händen und Füssen und in Rumänien gut mit Englisch, Deutsch oder einer lateinischen Sprache. Die Menschen sind hilfsbereit und das Reisen ist nicht schwieriger als im westlichen Europa.

Mein Fazit:

Beide Ländern überraschen mit einer vielfältigen Landschaft, Wandergebieten, schönen Kirchen, viel Kultur und Badeorten entlang der Schwarzmeerküste. Hinfahren und Entdecken lohnt sich!

Impressionen:

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Flandern, Belgien

Belgisches Bier und Schokolade, schon alleine dafür würde sich eine Reise nach Belgien lohnen. Besonders lohnenswert sind die Städte Gent und Brügge und der sympathische Ferienort Den Haan an der Nordsee.

Reisezeit:

Vom 23.06.2015 bis 26.06.2015

Fluggesellschaft: Brusselles Airlines

Brusselles Airlines hat ein grosses Streckennetz und bedient auch viele Ziele in Afrika z.B. Gambia oder Kamerun. Auf dem kurzen Flug nach Brüssel werden keine Getränke oder Snacks serviert.

Hotel-Tipp #1: Ferienwohnungen von Novasol

Novasol bietet viele unterschiedliche Ferienwohnungen in den Benelux-Ländern an. Dazu gehören grosszügige Landhäuser, aber auch Apartments an der Nordsee.

Restaurant-Tipp: Restaurant/Brasserie Ocean in Oostende / Het Groot Vleeshuis in Gent

Restaurant/Brasserie Ocean in Oostende Gute Lage an der Promenade von Oostende mit Meerblick. Sehr gutes Essen und Service. Hier kann man es sich gut gehen lassen. Spezialität wie oftmals in Belgien sind Muscheln. Heet Groot Vleeshuis in Gent Grosszügige Markthalle mit rustikaler Atmosphäre mitten in der Altstadt von Gent. Hier kann die Spezialität von Gent probiert werden – Waterzooi, ein flämischer Eintopf mit Kartoffeln und Huhn oder Fisch.

Was man unbedingt gesehen haben muss:

Bei Belgien denkt man an Brüssel, Waffeln, Muscheln & Pommes, an belgisches Bier und Schokolade, an berühmte Comiczeichner und weiterführend an Tim & Struppi, an den Surrealisten Magritte und historische Städte. Trotzdem steht Belgien als Reiseziel oftmals nicht zuoberst auf der Wunschliste. Dabei hat das Land viel zu bieten und bietet sich an für Städtereisen nach Gent, Brügge oder Antwerpen und die Nordsee bietet langgezogene Sandstrände und viel Wind. Die nur 65 km lange belgische Küste ist flach und daher ein ideales Fahrradreiseziel. Zwischen den Ortschaften verkehrt eine Tramlinie. Die belgische Landschaft erinnert abgesehen von den Sanddünen ans schweizerische Mittelland mit sanften, grünen Landschaften. Besonders schöne Orte sind Gent und Brügge. Gent ist eine Studentenstadt und hat entsprechend viele Bars und im Juli findet jeweils ein Sommerfest statt. In beiden Städten lassen sich Bootsfahrten auf den Kanälen unternehmen. In Brügge lohnt ein Stadtbummel und überall finden sich Chocolatiers. Wer eine besonders gute Aussicht erleben möchte, erklimmt den Glockenturm Belfried.

Mein Fazit:

Belgisches Bier und Schokolade, schon alleine dafür würde sich eine Reise nach Belgien lohnen. Besonders lohnenswert sind die Städte Gent und Brügge und der sympathische Ferienort Den Haan an der Nordsee.

Impressionen:

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