Hamburg

Reisezeit: August

Vom 12.08.2016 bis 15.08.2016

Fluggesellschaft: Easyjet ab / bis Basel

Easyjet bringt einem von A nach B und ist als Transportmittel absolut in Ordnung.

Hotel-Tipp #1: Hotel Kuhberg***(*), Bergedorf

Das charmante und sehr persönliche Hotel befindet sich mitten in Bergedorf, einem Stadtteil von Hamburg, der sehr ruhig und überschaubar ist mit vielen Läden und einem Park mit Schloss. Vom Stadtzentrum sind es 20 Minuten mit der S-Bahn, eine tolle Alternative für diejenigen, die Hamburg tagsüber entdecken möchten und anschliessend an einem ruhigeren Ort entspannen möchten. Mehrmals pro Woche bewirten die Gastgeber zudem die Gäste mit sehr empfehlenswerter Küche.

Hotel-Tipp #2: Fritz im Pyjama**(*), Sternschanze, Hamburg

Kleines Budget-Boutique-Hotel mit 17 Zimmern für trendbewusste Gäste, mitten im Szenequartier Schanzenviertel und gegenüber der S-Bahn-Station Sternschanze. Zahlreiche Restaurants und individuelle Läden gleich vor der Haustüre.

Hotel-Tipp #3: Gastwerk Hotel***(*), Altona, Hamburg

Design-Lofthotel in ehemaligem Gastwerk in Hamburg-Altona mit Restaurant, Bar und Spa. In der Umgebung locken die Viertel St. Pauli, die Ausgangsmeile Reeperbahn und der populäre Fischmarkt.

Restaurant-Tipp:

In Hamburg lässt es sich gut essen und durch die zahlreichen kulturellen Einflüsse ist für jeden etwas dabei, ob ein klassisches Matjes-Fischbrötchen, anatolische Spezialitäten, eine deftige Currywurst, ein leichtes koreanisches Suppengericht oder das typische Franzbrötchen. Die Preise sind moderat und die besten Orte für eine grosse Auswahl an Restaurants und Cafés sind das Karolinenviertel, das Schanzenviertel und St. Georg.

Das wahrscheinlich bekannteste Restaurant ist die Bullerei von Tim Mälzer, die jedoch einiges im Voraus reserviert werden sollte.

Was man unbedingt gesehen haben muss:

Ideen für einen Hamburgbesuch:

  • Die Treppen der St. Michaeliskirche emporsteigen und die Aussicht geniessen und dadurch einen ersten Eindruck über die Ausdehnung und den Hafen erhalten
  • Sich anschliessend im Portugiesenviertel bei mediterranen Spezialitäten stärken.
  • Ein Stadtrad- oder ein Kanu mieten und neben oder auf der Alster fahren.
  • Am Jungfernstieg an der Binnenalster Leute gucken.
  • Freitags auf den wunderschönen Isarmarkt einkaufen gehen und anschliessend im Stadtpark picknicken.
  • Am Samstag das bunte Treiben im alternativen Stadtteil Sternschanze beim Schanzenflohmarkt beobachten und anschliessend auf ein Frühstück bis um 16.00h einkehren und den Abend planen.
  • Am Sonntag superfrüh aufstehen, um den legendären Fischmarkt zwischen 06.00 – 09.30h zu besuchen. Der Mix ist unglaublich spannend: laute Rockkonzerte, Frühaufsteher, Touristen, Schnäppchenjäger und diejenigen, die direkt vom Ausgang an der Reeperbahn kommen und das alles vor der eindrücklichen Hafenkulisse.
  • Zwischen Fischmarkt und Landungsbrücken der Elbe entlangschlendern und den Geruch und die Atmosphäre geniessen.
  • Ein Spiel vom FC St. Pauli schauen, die ganze Stadt scheint hinter ihrem Verein zu stehen, was sich auch modisch überall ausdrückt.
  • Von Kneipe zu Kneipe ziehen in St. Pauli und an der Reeperbahn.
  • Den Architekturmix in der Hafencity beobachten, einer städtischen Utopie mit Charme, alles überragend die
  • millionenschwere Elbphilharmonie.
  • Weiter zur Speicherstadt gehen und die alten Lagerhallen anschauen, die heute vor allem von Orientteppichhändlern benutzt werden.
  • Mit dem Fahrrad zum Elbestrand fahren an sonnigen Tagen und den Sandstrand mitten in der Stadt erleben. Wer mag, kann von hier aus noch weiterfahren bis in den noblen Vorort Blankenese mit seinen Villen.
  • Mit der Fähre bis nach Cranz fahren und etwas Erholung vom Stadtalltag finden in einer ländlichen Deichidylle.
    -Durch den alten Elbtunnel laufen oder mit dem Fahrrad fahren.
  • Im Karolinenviertel, in der Innenstadt oder im hippen St. Georg die Läden durchforsten.
  • Das Künstlerviertel „Gängelviertel“ mitten in der Innenstadt besuchen und sich die diversen Projekte ansehen (z.B. Faltenrock, der Tanz am Sonntag für Leute ab 60 Jahren)..
  • Und dann locken natürlich noch die Kunsthalle Hamburg oder das maritime Museum.

Und nicht zu vergessen:

Wie bewegt man sich in Hamburg am besten von A wie Alster zu H wie Hafencity? Für Touristen am einfachsten, günstigsten und praktischsten ist eine Tageskarte für den Grossraum A / B, die EUR 6.70 kostet und mit der man in der ganzen Stadt alle möglichen Verkehrsmittel (U-Bahn, Regionalbusse, S-Bahn, Schiffe) nutzen kann inkl. dem Weg zum Flughafen und in die Vororte wie Blankenese.

Wer es lieber etwas sportlicher angeht, meldet sich online beim Stadtrad Hamburg an und zahlt einmalig EUR 5.00. Damit hat man Zugang zu 2 Fahrrädern pro Registrierung an diversen Orten in der Stadt und kann sich für 30 Minuten kostenlos bewegen. Man fühlt sich dadurch gleich in der Stadt zu Hause und die vielen grünen Flächen, Parks und die ausgeschilderten Radwege machen es den Fahrradfahrern einfach, sich zu orientieren.

Wer eine Hafenrundfahrt machen möchte, hat die Qual der Wahl. Es gibt die klassischen Hafenrundfahrten von 1 bis 1.5 Stunden inklusive witzigen Geschichtenerzählern, es gibt die Barkassen, die einem ganz nahe an die Gebäude der Speicherstadt hinbringen und es gibt auch das Tanzschiff Hedi, das abends zu unterschiedlichster Musik ausfährt.

Empfehlenswert ist die Benutzung der normalen HVV Fähren, die einem für wenig Geld an die gleichen Orte bringen und so kann man gemütlich ein- und aussteigen.

Mein Fazit:

Hamburg is nordisch by nature, unglaublich charmant und teilweise ein wenig rau und ungeschliffen und das trifft nicht nur auf das Wetter; sondern auf die verschiedenen Stadtviertel und Einwohner zu. Ein Besuch lohnt sich definitiv, egal ob Architektur- oder Hafenfan, Hipster oder Shoppingqueen – es hat für alle und jeden etwas in dieser sympathischen Grossstadt und das beste daran – die Stadt ist unglaublich grün und hat viele Parks und gemütliche Ecken zum Durchatmen zwischendurch.

Impressionen:

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Über Lisa Herzog

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