Seidenstrasse – Kirgistan und Usbekistan

Vom 19.06.2017 bis 06.07.2017

Fluggesellschaft: Turkish Airlines

Turkish Airlines bietet ein gutes Board-Entertainment und auch der Service stimmt. Der Flughafen Istanbul ist angenehm zum Umsteigen und es ist auch kein Problem bei einem längeren Transit noch die Stadt zu besuchen und es werden auch spezielle Stadttouren ab Flughafen angeboten.

Hotel-Tipp #1: Komil Boutique B&B in Bukhara, Uzbekistan

Wunderbares palastähnliches und familiäres Hotel nur 100 Meter vom Hauptplatz in Bukhara entfernt. Absolut geniales Frühstück, dass im Innenhof oder im Esssalon aus dem 19. Jahrhundert eingenommen werden kann. Viel Holz und traditionelle uzbekische Stoffe wurden für die Einrichtung verwendet. Das Personal ist sehr hilfsbereit und organisiert Transfers, Zugtickets, Massagen etc.

Hotel-Tipp #2: Meros B& B in Khiva, Khiva

Kleines charmantes Boutique-Hotel mitten in der Altstadt von Khiva in einem Lehmhaus. Individuelle Zimmer mit sehr schönen Holzdecken, die vom Hotelpersonal liebevoll restauriert werden. Die Zimmer verfügen teilweise über einen grossen gedeckten Balkon mit Blick auf die Stadtmauer. Grosse Dachterrasse, tolles Frühstück, Bibliothek und Lounge zum Verweilen. Alles ist in Gehdistanz erreichbar.

Hotel-Tipp #3: Jurtencamp in Tosor an der Südseite vom Issyk-Kul See in Kirgistan

Im kleinen Dorf Tosor gelegenes Jurtencamp mit grossen bequemen Jurten, sehr moderne und grosszügige sanitäre Einrichtungen, Familienanschuss, Essenssalon und nur 100 Meter bis zum Issyl-Kul-See mit glasklarem Wasser, Sandstrand und einem traumhaften Panorama. Für Gäste, die während der Rundreise auch mal einen Tag „Beach-Feeling“ möchten.

Restaurant-Tipp #1: Bir Gumbaz, Khiva, Uzbekistan

Schönes Restaurant gleich beim Eingang zu einer Koranschule mitten in der Altstadt von Khiva. Englischsprachiges Personal und Menükarte auch mit vegetarischen Gerichten.

Restaurant-Tipp #2: Restaurant Arzu, Bishkek, Kirgistan

Grosszügiges Restaurant mit toller Atmosphäre, viele Einheimische und gutes hausgemachte Lagman-Gerichte.

Was man unbedingt gesehen haben muss:

Kirgistan ist ein Bergland und bietet sehr schöne Landschaften und die Möglichkeit für mehrtägige Wanderungen von Jurtencamp zu Jurtencamp oder auf dem Pferderücken. Am Abend in der Steppe sitzen, tausend Sterne sehen und dann in der Jurte auf zig Decken einschlafen ist ein einmaliges Erlebnis. In Kochkor widmet sich das ganze Dorf dem CBT (Comunity-based-tourism) und so hat man die Möglichkeit, bei einheimischen Familien zu übernachten und etwas mehr über die Traditionen zu lernen. Bishkek selber ist eine moderne, grüne Stadt und ganz angenehm. Ein Highlight sind immer die verschiedenen orientalischen Märkte mit Melonen, Aprikosen, farbenfrohen Stoffen, Teigtaschen etc. Wer möchte, kann viel über die Handwerkskunst lernen z.B. wie eine Jurte oder Filzprodukte hergestellt werden. Im Sommer kann der Song-Kül-Lake besucht werden auf über 3500 m.ü.M., hier leben während dieser Zeit immer noch Nomaden und die Landschaft ist absolut malerisch. Uzbekistan ist ein Wüstenland und die Landschaft ist vorwiegend flach ausser dem Nuratau-Gebirge oder dem fruchtbaren Fergana-Tal auf dem Weg nach Kirigitan. Hauptanziehungspunkt sind die Städte der Seidenstrasse Khiva, Bukhara und Samarkand. Khiva ist ein absolut pittoreskes Freilichtmuseum, in dem aber auch Einheimische leben, man fühlt sich wie auf Aladdins Spuren. Bukhara ist einiges grösser und bietet sehr viel und es lohnt sich 3 Nächte zu bleiben. Samarkand ist dann eine relativ moderne Stadt und die Sehenswürdigkeit liegen etwas weiter auseinander. Dafür hat man hier den Kontrast vom alten Handelsplatz Registan zur russischen Neustadt mit ihren breiten Alleen und Kolonialbauten. In diesen Städten hat man im Sommer die meisten Sehenswürdigkeiten für sich alleine und kann sich von den Mosaiken in Türkis und Blau verzaubern lassen und am Nachmittag eine Siesta machen. Am Abend sind die Strassen dann wieder belebt mit Familien und es ist einfach schön, sich unters Vol k zu mischen. Die Einheimischen sind sehr hilfsbereit und neugierig. Zudem ist Uzbekistan ein Shoppingparadies für Seiden- und Baumwollprodukte und natürlich Teppiche (Handeln nicht vergessen).

Allgemeines:

Ideal ist eine Reise von ca. 14 Tagen, 3 Wochen, wenn man noch Tadschikistan mit dem Pamir-Highway einbauen möchte. Wer in Kirgistan wandern möchte, sollte im Juli / August reisen, da dann auch die Strassen zu den Bergseen offen sind. Ansonsten sind die Monate April – Juni sowie September – Oktober ideal, da es in den Städten und im Flachland nicht mehr so heiss ist. Viele Einheimische im Tourismus sprechen Englisch, etwas Russischkenntnisse (vor allem das kyrillische Alphabet) sind von Vorteil. Obwohl beide Länder oftmals während einer geführten Gruppen- oder Privatreise besucht werden, kann man auch einfach als Individualreisender preisgünstig unterwegs sein. Die öffentlichen Verkehrsmittel reichen von engen, stickigen Sammeltaxis bis zum hochmodernen Afrosiob Zug mit Flugzeugsitzen.

Mein Fazit:

Kirgistan und Uzbekistan sind unglaublich faszinierende und interessante Reiseziele und eine Kombination dieser Länder ist ideal, da man wunderschöne Landschaften in Kirgistan sowie die weltbekannten Städte der Seidenstrasse in Uzbekistan erleben kann. Das Reisen ist sicher und einfach und man hat all diese wunderbaren Orte fast für sich alleine.

Impressionen:

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Über Lisa Herzog

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